
Musikunterricht
Lehrplanabdeckend und mitten im Konzept: Singen als Unterrichtsprinzip, Hören, Tanz, Musik vor 1900, Beatboxing, erste Schritte mit Software-Synthesizer und Drumcomputer.
1stClassRock ist ein offenes Konzept für Musikklassen mit Bandinstrumenten. Die ganze Klasse lernt Gitarre, Keyboard, Bass, Schlagzeug oder Percussion und spielt vom ersten Tag an in Bands.

Das Konzept
Wie die bewährten Bläser- und Streicherklassen verbindet 1stClassRock Musikunterricht, Instrumentalunterricht in Gruppen und Bandpraxis. Neu ist, wie eng die drei ineinandergreifen: Alles geht vom Song aus, den die Bands gerade erarbeiten.

Lehrplanabdeckend und mitten im Konzept: Singen als Unterrichtsprinzip, Hören, Tanz, Musik vor 1900, Beatboxing, erste Schritte mit Software-Synthesizer und Drumcomputer.

In drei Gruppen: Saiten, Tasten und Schlaginstrumente. Die Stimmen sind als Patterns aufbereitet und werden über Vocussion und Bodypercussion gelernt, mit Griffbildern statt Notenballast.

Vier Bands proben auf kleinen Club-PAs, die sie selbst anschließen und bedienen. Der Umgang mit dem Mikrofon ist von Anfang an Ritual, damit Hemmungen gar nicht erst entstehen.

Die Methode Rock
Die Besetzung
Jede Band hat dieselbe Besetzung. Gitarren, Keyboards, Bass und Kleinpercussion gehen in Gigbags mit nach Hause, Schlagzeug und Congas stehen als Präsenzinstrumente in der Schule.

Auf der Bühne




„Ich bin Gitarrist!“
Das ist etwas ganz anderes als „Heute haben wir im Musikunterricht das-und-das gespielt“. In der Bandklasse entsteht eine Musikeridentität. Und mit ihr Musikertoleranz: Wer selbst spielt, lässt sich auch auf Musik ein, die zunächst fremd klingt.
Michael Fromm, Herausgeber von 1stClassRock
Die Bücher · Lugert Verlag
Jeder Band enthält Leadsheets, Songtexte, Arrangement-Partituren und Stimmen für alle Instrumente. Dazu kommt eine CD mit den Originalsongs zum Mitspielen und Hören.

Zehn bekannte Songs. Der Band verbindet Instrumentalunterricht in Gruppen mit dem Zusammenspiel und knüpft an den Musikunterricht an.

Neue Songs mit allen Stimmen, dazu Erklärungen zu Instrumenten und Notation, Gitarrengriffe in Boomwhacker-Farben und Ablaufpläne der Originalversionen.

Deutschsprachiger Rock und Pop: aktuelle Hits von Silbermond, Juli oder Xavier Naidoo neben Klassikern von Karat und Udo Lindenberg.
Der Übungsgenerator · So funktioniert's
Der Generator schreibt für alle sieben Stimmen passende Patterns, spielt sie ab und macht daraus Arbeitsblätter. Er läuft im Browser, ohne Installation.
Oben in der Leiste startet der große Play-Knopf die Band, daneben stellen Sie das Tempo ein. Ein Klick auf „Stil“ öffnet die zehn Grundstile von Pop-Rock bis Latin-Rock. Jeder Stil stellt alle sieben Spuren und ein passendes Tempo ein. Ein eigener Stil lässt sich aus einer MIDI-Datei laden.

Ein Klick auf „Akkorde“ öffnet die Akkordfelder: pro Takt ein Akkord, jeder Teil hat 1 bis 8 Takte. Mit ½ und ¼ wechselt der Akkord innerhalb des Takts, für eine Bridge kommt ein Teil C dazu. Die Farben folgen den Boomwhackern, die Tonart erkennt der Generator selbst.

Im Studio sehen Sie den ganzen Song: oben die Teile von Intro bis Schluss, darunter für jede Spur einen Block pro Teil. „Kurz“ oder „Song“ wählt den Ablauf, „+ Teil“ fügt weitere Teile ein. Ein × im Block macht dort Pause, ein + in der Lücke holt die Spur zurück. Ein Tipp auf einen Teil spielt ab dort, mit ⟲ läuft er in Schleife.

Tippen Sie einen Block an, und unten öffnet sich die Spur. Dort stellen Sie die Schwierigkeit ein: Stufe 1 bis 3 für Töne und Griffe, R1 bis R3 für den Rhythmus. Jede Spur kann auch einen eigenen Stil bekommen. Links hat jede Spur ihren Lautstärkeregler, mit M nehmen Sie sie heraus, mit S hören Sie sie allein.

Der Knopf „Noten“ klappt unter der Spur die Einzelstimme auf: Noten mit farbigen Notenköpfen, dazu TAB und Griffbild oder Tastatur. Immer passend zur eingestellten Stufe.

„Arbeitsblatt erstellen“ macht aus jeder Stimme ein A4-Blatt mit Instrument, Einsatzplan, Noten, Übetipps und Checkliste. Zum Drucken oder als PDF.

Für Lehrkräfte
Der Übungsgenerator steht Lehrkräften kostenlos zur Verfügung. Schreiben Sie mir kurz, wer Sie sind und an welcher Schule Sie unterrichten. Sie bekommen dann Ihre persönlichen Zugangsdaten per Mail.
Schon einen Zugang? Zum Übungsgenerator
Für Schulen
Bläser- und Streicherklassen brauchen Vereine, die die Kinder danach auffangen. Eine Band braucht das nicht. Schülerinnen und Schüler einer Bandklasse können auch allein weitermachen.
Für jede weiterführende Schule, in Klasse 5/6 oder 7/8. Besonders im Blick sind Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Instrumente und Repertoire sind dort ein starker Motivationsfaktor.
Drei Stunden pro Woche: eine Stunde Musikunterricht, eine Stunde Instrumentalunterricht in Gruppen und eine Stunde Bandpraxis. Der Instrumentalunterricht entsteht in Kooperation mit Musikschulen oder freien Instrumentallehrkräften.
Zwei Jahre. Wer jedes Jahr eine neue Bandklasse startet, hat ab dem zweiten Jahr zwei Bandklassen gleichzeitig. Jede Menge Musik.
Für jede Band zwei Gitarren, zwei Keyboards und einen Bass als Leihinstrumente. Dazu als Präsenzinstrumente zwei Schlagzeuge, zwei Conga-Paare und zwei PA-Anlagen mit Mikrofonen.
Nein. 1stClassRock beginnt bei null und ist progressiv aufgebaut. Wird es an der Gitarre schwerer, wird es auch an Schlagzeug und Bass schwerer, damit die Band zusammen wächst.
Viele spielen weiter. Aus Erfahrung des Autors waren es nach einer Rockklasse 8 bis 10 von 24 bis 26 Kindern, nach fünf Jahren Bläserklasse dagegen keines.